
Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss, Foto: picture alliance / imageBROKER / dirk enters
Geliebt und gemieden, abgerissen und erinnert: Wo sich heute das Humboldt Forum befindet, stand einst der Palast der Republik, repräsentatives Staats- und Kulturhaus der DDR. Die Sonderausstellung “Hin und weg. Der Palast der Republik ist Gegenwart” (Mai 2024-Februar 2025) machte die Geschichte und Gegenwart des Palastes erlebbar. Dabei spielten Erinnerungen eine zentrale Rolle. Hier können Sie die in der Ausstellung präsentierten Videointerviews ansehen.
Die Interviewausschnitte mit insgesamt 21 Personen zeigen, wie vielfältig die Perspektiven auf den Palast der Republik sind und wie kontrovers die Deutungen. Die Erzählungen spannen einen Bogen vom Bau bis zum Abriss, sie sind überraschend, anekdotisch, kenntnisreich und oft emotional.
Die Videointerviews widmen sich den verschiedenen Phasen des Gebäudes: von seiner Planung und Errichtung (1973-1976) über seine Nutzung als politisch-kulturelles Mehrzweckgebäude der DDR, seine Bedeutung als Sitz der ersten frei gewählten Volkskammer bis hin zur Zwischennutzung und dem 2008 vollendeten Abriss in der Bundesrepublik Deutschland.
Ausstellung und Videointerviews widmen sich den verschiedenen Phasen des Gebäudes: von seiner Planung und Errichtung (1973-1976) über seine Nutzung als politisch-kulturelles Mehrzweckgebäude der DDR, seine Bedeutung als Sitz der ersten frei gewählten Volkskammer bis hin zur Zwischennutzung und dem 2008 vollendeten Abriss in der Bundesrepublik Deutschland.

Der Palast der Republik, 1977
Videointerviews zur Geschichte des Ortes
Julia Novak (Regie, Interview), Andreas Deinert, Harald Mellwig, Dennis Streckfuß (Kamera), Sascha Czycykowski, Michele Gambara, Matthias Kreitschmann (Ton), Parul Banerjee, Ela Bumbul, Katharina Pointner
Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss
Tiziana Beck, Johanna Benz / graphicrecording.cool (Illustrationen), 2022–2023
Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss